Die Frauen der Sforza I: Bianca Maria Visconti – Die Stammmutter der Sforza
nur als Buch (Farbband) bei amazon.de: 294 Seiten, mit Stammtafeln und 243 Bildern, Independently published, 1. Auflage 2020, ISBN 978-1-6515-0580-9, € 51,02
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Françoise Marie war das siebte Kind der Madame de Montespan aus ihrer Beziehung mit dem französischen König Ludwig XIV. Sie erblickte das Licht der Welt am 9. Februar 1677 und starb am 1. Februar 1749. Am 18. Februar 1692 musste sie ihren Cousin Philippe II. (1674-1723) heiraten, dem sie sieben Töchter und einen Sohn schenkte. Die Ehe war sehr unglücklich, da ihr Gatte viele außereheliche Verhältnisse hatte. Ihre bekanntesten Kinder waren ihre Töchter Maria Louise Elisabeth (1695-1719) und Louise Elisabeth (1709-1742). Ihre Schwiegermutter Liselotte von der Pfalz war sehr empört, dass Ludwig XIV. ihren Sohn zu dieser - wie sie es sah - unstandesgemäßen Ehe gezwungen hatte, "die in ihren Augen die schlimmste Demütigung war, die sie je in ihrem Leben erfahren hatte und die ein Makel für die Nachkommenschaft ihres Sohnes war." (in: Dirk Van der Cruysse: „Madame sein ist ein ellendes Handwerk“: Liselotte von der Pfalz – eine deutsche Prinzessin am Hof des Sonnenkönigs, S. 619).
Kommentare ihrer Zeitgenossen über sie: "Sie [Françoise Marie von Bourbon] machte einen eher unangenehmen Eindruck (ihre gezupften Augenbrauen, die kurzsichtigen Augen, ihre schleppende Stimme und ihr ständiges Hin- und Herwiegen des Kopfes fielen allen Zeitgenossen auf), und ausgerechnet zum Zeitpunkt ihrer Verlobung [1692] bekam sie die Masern, die ihren Teint ruinierten ... Sie war jedoch hochnäsig und unglaublich träge, und als Madame de Caylus einmal im Scherz zu ihr sagte, Chartres [ihr zukünftiger Gatte, ihr Cousin Philippe II.] scheine mehr an ihren Schwestern als an ihr interessiert zu sein, erwiderte sie 'mit ihrer schleppenden Stimme: Mich kümmert nicht, ob er mich liebt, mich kümmert nur, daß er mich heiratet. ... Ihr Mann nannte sie 'Madame Luzifer' und rächte sich, indem er sie schamlos betrog, ohne daß es ihm gelang, sie aus ihrer hochmütigen Lethargie zu reißen." (in: Dirk Van der Cruysse: „Madame sein ist ein ellendes Handwerk“: Liselotte von der Pfalz – eine deutsche Prinzessin am Hof des Sonnenkönigs, S. 386). Die Verlobung fand am 17. Februar 1692 statt. Am Abend gab es einen großen Ball, für den sich die Höflinge verkleideten. Und einen Tag später wurde geheiratet.
Françoise Marie von Bourbon brachte acht Kinder auf die Welt: 1. ihre Tochter Maria Isabella, geboren am 17. Dezember 1693 und gestorben am 17. Oktober 1694; 2. ihre Tochter Marie Louise Elisabeth, geboren am 20. August 1695 und gestorben am 22. Juli 1719; 3. ihre Tochter Louise Adelaide, geboren am 13. August 1698 und gestorben am 10. Februar 1743; 4. ihre Tochter Charlotte Aglae, geboren am 22. Oktober 1700 und gestorben am 19. Januar 1761; 5. ihr Sohn Ludwig, geboren am 4. August 1703 und gestorben am 4. Februar 1752; 6. ihre Tochter Louise Elisabeth, geboren am 11. Dezember 1709 und gestorben am 16. Juni 1742; 7. ihre Tochter Philippine Elisabeth, geboren am 18. Dezember 1714 und gestorben am 21. Mai 1734; und 8. ihre Tochter Louise Diane, geboren am 27. Juni 1716 und gestorben am 26. September 1736.
Françoise Marie brachte am 17. Dezember 1693 ihr erstes Kind, ihre Tochter Maria Isabella, auf die Welt, die bereits am 17. Oktober 1694 verstarb. Die Kaltherzigkeit ihrer Schwiegermutter Liselotte von der Pfalz kam anlässlich des Todes dieses Kindes, ihres ersten Enkelkindes, sehr anschaulich zutage. So schrieb jene eine Woche nach dem Tod der kleinen Prinzessin ihrem Jugendfreund Christian August von Haxthausen: "Mein sohn [Philippe II.] ... hatt vor 8 tagen sein klein töchtergen verlohren, welches ihm zimblich zu hertzen gegangen. Ich aber habe nichts darnach gefragt. Es gliche seiner unahngenehmen mutter zu viel, und schrie immer, finde also, daß es beßer im himmel alß auff erden ist." (in: Dirk Van der Cruysse: „Madame sein ist ein ellendes Handwerk“: Liselotte von der Pfalz – eine deutsche Prinzessin am Hof des Sonnenkönigs, S. 397). Der Historiker Dirk Van der Cruysse entschuldigte Liselottes Verhalten mit ihrer Menopause: "Derart gefühllose Worte von einer großherzigen Prinzessin [Liselotte von der Pfalz], die beim Tod ihres Sohnes Alexandre heiße Tränen vergossen hatte, verraten eine Verhärtung ihres Charakters, die durchaus die Folge eines abrupten Abbruchs ihres Menstruationszyklus nach ihrer Pockenerkrankung [im August 1693] gewesen sein könnte. Gleichzeitig wartete sie auf ihre Menopause, deren Beginn sie 1699 Sophie [ihrer Tante] mitteilt. Ihre Klagen im Juli 1694 über Schlaflosigkeit und anomales Zunehmen scheinen diese Diagnose zu bestätigen. Sie selber war sich darüber im klaren; im September 1694 spricht sie von 'meiner währendem bössem humor', und die Art und Weise, wie sie auf bestimmte harmlose Vorkommnisse reagiert, läßt auf eine außergewöhnliche Reizbarkeit schließen."

Die Frauen der Sforza I: Bianca Maria Visconti – Die Stammmutter der Sforza
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