Die Frauen der Sforza I: Bianca Maria Visconti – Die Stammmutter der Sforza
nur als Buch (Farbband) bei amazon.de: 294 Seiten, mit Stammtafeln und 243 Bildern, Independently published, 1. überarbeitete Auflage 2025, ISBN 978-1-6515-0580-9, € 51,02
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Gezeigt wie alle Witwen ohne Schmuck und hier zusätzlich noch mit dem Symbol des Wacholders im Hintergrund. Der Wacholder deutet nie auf den Namen der Abgebildeten hin, sondern wurde schon im Altertum als Symbol für Trauer, Tod und Wiedergeburt benutzt. Übrigens trug dieses Bildnis zumindest bis ins Jahr 1926 hinein noch den Titel "Bildnis eines jungen Mädchens" (in: Paul Schubring: Die Kunst der Hochrenaissance in Italien, Berlin 1926 (zweite Auflage). Erst danach identifizierte ein Kunsthistoriker diese Dame als "Ginevra de Benci", weil ihn der Wacholder an den Frauennamen "Ginevra" erinnerte.
Zumindest im Jahr 1926 gaben die Kunsthistoriker diesem Bildnis selbst noch den Titel: "Bildnis eines jungen Mädchens", womit sie persönlich zugaben, dass sie keine Ahnung hatten, wer die Abgebildete ist.
Das große Problem der im 15. und 16. Jahrhundert so beliebten heimlichen Eheschließungen war für die Kinder aus diesen Verbindungen, dass sie von ihren Mitmenschen sehr oft für uneheliche Kinder gehalten wurden. Schließlich waren immer nur sehr wenige Leute in diese heimlichen Eheschließungen eingeweiht worden. Nicht anders erging es dem Sohn von Fioretta Gorini und Giuliano de' Medici, Giulio de' Medici. Dabei ging er in die Geschichte nicht als Giulio Gorini, also als uneheliches Kind von Fioretta Gorini, sondern mit dem Nachnamen seines Vaters, also als legitimes Kind ein. Im Jahr 1513 bestätigten einige Mönche und der Bruder von Fioretta Gorini unter heiligem Eid, dass sie als Zeugen bei der heimlichen Eheschließung von Fioretta Gorini und Giuliano de' Medici anwesend waren. In einem Regest unter Papst Leo X. (n. 4598) wurde die Eheschließung der Eltern von Giulio de' Medici für alle Zeiten festgehalten. (in: J. Nardi, Le storie della città di Firenze, Firenze 1684, p. 274). "When, in the autumn [1513], there was a question of his [Giulio de' Medici] being made a Cardinal, it was attested by witnesses that a valid marriage had taken place secretly between his father and mother, Floreta, a special deed to that effect being drawn up [Regest. Leonis X., n. 4598]; and, on the 23rd of September, 1513, he was, at the age of thirty-five, raised to the much-coveted purple. Giulio received as his title S. Maria in Domnica, which had been that of Leo X. before he was elected Pope." (in: Ludwig Pastor, The History of the Popes – From the close of the Middle Ages – Drawn from the secret archives of the Vatican and other original sources, Volume VII, London 1908, pp. 81-82).
In der Renaissance wurde die Turteltaube bei Ehepaaren (nicht Geliebten!) als Symbol für ewige Liebe und für immerwährende Treue verwendet. Laut Aristoteles war dieses Tier nämlich monogam und würde nach dem Tod seines Partners nie einen neuen Lebensgefährten wählen. Mit diesem Gemälde hier, das mit Sicherheit von Fioretta Gorini persönlich in Auftrag gegeben worden war, sagt sie allen Betrachtern und Betrachterinnen mit Deutlichkeit, dass es für sie keine Freude mehr im Leben geben kann (der vertrocknete, blattlose Zweig) und dass es für sie wie bei der Turteltaube nur einen Partner, einen Gatten, gegeben hat, nämlich Giuliano de' Medici, und sie daher nie wieder heiraten wolle.

Die Frauen der Sforza I: Bianca Maria Visconti – Die Stammmutter der Sforza
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Die Frauen der Sforza II: Caterina Sforza - Die Amazone der Sforza und die Muse von Botticelli
nur als Buch (Farbband), bei amazon.de: 320 Seiten, mit Stammtafeln und 153 Bildern, Independently published, 1. Auflage 2021, ISBN 979-8-7119-9157-1, € 44,73

Wer ist Mona Lisa? – Identifizierung einer Unbekannten mit Hilfe historischer Quellen
als Buch bei amazon.de: 172 Seiten, mit Stammtafeln und 136 Bildern (130 Bilder in Farbe), Independently published, 1. Auflage, ISBN 978-1-9831-3666-5, € 29,31

Lucrezia Borgia – Das Leben einer Papsttochter in der Renaissance
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Frauen in der Renaissance – 30 Einzelschicksale
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Agrippina die Jüngere – Die große römische Politikerin und ihre Zeit
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Die Lieblingsrezepte meiner Familie – Liebe geht wirklich durch den Magen (3. Auflage)
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Der Alltag im Mittelalter 352 Seiten, mit 156 Bildern, ISBN 3-8334-4354-5, 2., überarbeitete Auflage 2006, € 23,90

Zeitreise 1 – Besuch einer spätmittelalterlichen Stadt
als Buch, Independently published, 264 Seiten, 93 SW-Bilder, € 12,54, ISBN 978-1-5497-8302-9
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Die Sforza III: Isabella von Aragon und ihr Hofmaler Leonardo da Vinci
488 Seiten, 322 Abbildungen und Stammtafeln, €49.90 (Format 21 x 27 cm)

Anna von Sachsen – Gattin von Wilhelm von Oranien
124 Seiten, mit Stammtafeln und 64 SW-Bildern, ISBN 978-1-9733-1373-1, 4. überarbeitete Auflage, € 7,80
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Margarete von Österreich – Die burgundische Habsburgerin und ihre Zeit
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