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Vielen Dank / Many Thanks

Vielen Dank, meine lieben Leser und Leserinnen, dass Sie mir durch den Kauf meiner Bücher helfen, meine Geschichtsstudien weiterführen und das Betreiben dieser Webseite finanzieren zu können. Sie können meine Bücher übrigens durch Amazon weltweit, z. B. in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, den USA, Australien und in Japan, erwerben. Das obige Foto von mir stammte aus dem Jahr 1970. Die Disziplin Geschichte war schon immer meine große Leidenschaft.

Thank you so much, my dear readers, for helping me to continue my historical studies and to finance this website by purchasing my books. By the way, you can buy my books worldwide through Amazon, for example in Germany, Great Britain, France, Italy, the USA, Australia, and Japan. The photo above was taken in 1970. History has always been my great passion.

Begegnungen mit Zeitgenossen der Renaissance

Zanetto Bugatto (?): Barbara van Vlaenderberch, 1463-66

Barbara van Vlaenderberch
Barbara van Vlaenderberch, 1463-66

Der Hennin

Barbara van Vlaenderberch († 1499) (Abb. 61), die Gattin von Willem Moreel († 1501) (Abb. 62), dem Herrn von Oost-Cleyhem und Bürgermeister von Brügge, und Mutter von fünf Söhnen und elf Töchtern (siehe die Abbn. 3 und 4 im Vorwort), zeigt uns hier, womit die Dame von Welt damals besonders gern ihr Haupt schmückte, dem Hennin nämlich.

Barbara van Vlaenderberch
Abb. 61: Barbara van Vlaenderberch
Willem Moreel mit einem seiner Söhn
Abb. 62: Willem Moreel mit einem seiner Söhne

Der Hennin bestand aus drei unterschiedlichen Teilen, die hier gut zu erkennen sind:

  1. aus dem abgestumpften oder spitzen Kegel (Abb. 63), der aus Metalldrähten oder steifem Leinen hergestellt und mit Brokat oder mit anderen wertvollen Stoffen überzogen wurde
  2. dem Mandil, einem kleinen, feinen und durchsichtigen Tuch, das die hoch ausrasierte Stirn und das Haupthaar bedeckte, und
  3. dem Flinder, einem durchsichtigen Schleier, der von der Spitze des Hutes bis zum Boden hinabreichen konnte (Abb. 64).
Maria Baroncelli
Abb. 63: Maria Baroncelli, die Gattin von Tommaso Portinari, trägt einen spitzen Hennin, der mit den Buchstaben "m" und "t", den Anfangsbuchstaben ihres Namens und des ihres Gemahls, verziert wurde [großes Bild]
Doppelhennin
Abb. 64: Ebenso beliebt war der Doppelhennin bei den Frauen!

Lesetipps:
  • Wenn Sie mehr über die Mode im Mittelalter wissen möchten, dann kann ich Ihnen mein Buch "Der Alltag im Mittelalter" sehr empfehlen!

Neu: Bianca Maria Visconti
Buchcover: Bianca Maria Visconti

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