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Vielen Dank / Many Thanks

Vielen Dank, meine lieben Leser und Leserinnen, dass Sie mir durch den Kauf meiner Bücher helfen, meine Geschichtsstudien weiterführen und das Betreiben dieser Webseite finanzieren zu können. Sie können meine Bücher übrigens durch Amazon weltweit, z. B. in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, den USA, Australien und in Japan, erwerben. Das obige Foto von mir stammte aus dem Jahr 1970. Die Disziplin Geschichte war schon immer meine große Leidenschaft.

Thank you so much, my dear readers, for helping me to continue my historical studies and to finance this website by purchasing my books. By the way, you can buy my books worldwide through Amazon, for example in Germany, Great Britain, France, Italy, the USA, Australia, and Japan. The photo above was taken in 1970. History has always been my great passion.

Alltagsgeschichte des Mittelalters

Vorwort

In unserer Zeit übt das Mittelalter auf jung und alt eine große Faszination aus. Kinofilme wie "Der Name der Rose" oder Bücher wie "Der Medicus" von Noah Gordon fesselten bzw. fesseln ihre Zuschauer/innen bzw. Leser/innen. Durch diese Werke wurde das Interesse für das Mittelalter noch verstärkt, und man beginnt sich zu fragen, wie lebten die Menschen damals. War man im Mittelalter wirklich so grausam?

Die Gelehrten des 16. Jhs. hielten die tausendjährige Geschichte vor ihrer Zeit für ein "barbarisches Jahrtausend", das in ihren Augen rückständig, freudlos, ungebildet und fortschrittsfeindlich war. Sie qualifizierten diese Zeit von 500 - 1500 mit der Bezeichnung "media aetas – Epoche in der Mitte" ab, um sie damit deutlich vom Altertum und ihrer eigenen Zeit, der Neuzeit, abzugrenzen.

Das Altertum, das sie wegen der Hochkultur der Griechen und Römer verehrten, endete ihrer Meinung nach mit der Absetzung des letzten römischen Kaisers im Jahre 476 n. Chr.

Ihr Zeitalter, das 16. Jh., in dem man sich endlich von den "geistlichen" Fesseln zu befreien begann und experimentierte, forschte und alles in Frage stellte, wies ihrer Meinung nach auf eine "neue" Zeitepoche (die Neuzeit) hin.

Mit anderen Augen sahen die Gelehrten des 19. Jhs. das Mittelalter. Als im Jahre 1806 das Heilige Römische Reich Deutscher Nation von Napoleon aufgelöst wurde, trauerten viele diesem ehemaligen, monströsen Staatsgebilde nach. Sie hielten das Mittelalter nicht für finster, dunkel und grausam, sondern für romantisch, bunt und voller Leben. Und gehören Dornröschen, Schneewittchen, Aschenputtel, Hänsel und Gretel, der Drachen und das Einhorn nicht eindeutig ins Mittelalter?

Noch in unserer Zeit erinnern Einrichtungen wie die Geschworenengerichte, die Parlamente, die Universitäten, die Banken, der Bürgerstand, ja selbst das kapitalistische System an das Mittelalter.

War das Mittelalter nun rückständig und grausam oder bunt und romantisch oder beides zusammen? Die vorliegende wissenschaftliche, aber trotzdem leicht verständliche und leicht lesbare Arbeit möchte Ihnen Ihre Fragen beantworten und einen Einblick ins alltägliche Leben im Mittelalter geben.


als Buch
Buch Cover: Der Alltag im Mittelalter

Der Alltag im Mittelalter 352 Seiten, mit 156 Bildern, ISBN 3-8334-4354-5, 2., überarbeitete Auflage 2006, € 23,90

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als Buch und als E-book

Zeitreise 1 – Besuch einer spätmittelalterlichen Stadt
als Buch, Independently published, 264 Seiten, 93 SW-Bilder, € 12,54, ISBN 978-1-5497-8302-9
und als E-Book