Die Wettiner
Die Wettiner, das bedeutende sächsische Adelsgeschlecht, nannten sich nach ihrer Stammburg Wettin, die sich 20 Kilometer nordwestlich von Halle befindet. Die Kurwürde hatte dieses Geschlecht im Jahre 1423 durch Friedrich den Streitbaren (1370-1428) erlangt. Die Teilung der sächsischen Herrschaft in die ernestinische und die albertinische Linie erfolgte auf Wunsch des Kurfürsten Ernst von Sachsen (1441-1486), des Vaters von Friedrich dem Weisen und Johann dem Beständigen, am 11. November 1485. Da er den Teilungsvorschlag einbrachte, durfte sein jüngerer Bruder Albrecht (1443-1500) seine Herrschaftsgebiete zuerst wählen. Dieser entschied sich für den meißnisch-osterländischen Teil mit Dresden und Leipzig. Ernst, Inhaber des Kurkreises Wittenberg, erhielt Thüringen und die fränkischen Besitzungen. Das an Silbererz reiche Bergrevier um Schneeberg, schlesische und niederlausitzische Gebiete sowie das Hochstift Meißen blieben unter gemeinsamer Verwaltung.
Das Geschlecht der Wettiner umfasst auf dieser Webseite ca. 40 Personen. Die im Folgenden aufgeführten Mitglieder dieser Familie bieten einen Einstieg in den Bilderkatalog:
Die Ernestinische Linie
- Friedrich III. der Weise (1463-1525), Kurfürst von Sachsen
- Johann der Beständige (1468-1532), Kurfürst von Sachsen
- Johann Friedrich der Großmütige (1503-1554), Kurfürst von Sachsen
Die Albertinische Linie
- Georg der „Bärtige“ (1471-1539), Herzog von Sachsen
- Heinrich V. „der Fromme“ (1473-1541), Herzog von Sachsen
- Moritz (1521-1553), Kurfürst von Sachsen
- August (1526-1586), Kurfürst von Sachsen
Lesetipp:
- Jürgen Helfricht: Die Wettiner – Sachsens Könige, Herzöge, Kurfürsten und Markgrafen. Leipzig 2005 (dritte Auflage)

