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Frohe Weihnachten / Merry Christmas

Eine wunderschöne Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2018 wünscht Ihnen, meine lieben Leser und Leserinnen, Ihre Maike Vogt-Lüerssen von Downunder.

Möge das nächste Jahr für Sie mit Gesundheit, Freude, Spaß, Liebe und netten Überraschungen gefüllt sein! Ganz besonders möchte ich mich bei denjenigen bedanken, die meine Bücher und E-Books gekauft haben und mir damit ermöglichen, meiner großen Leidenschaft, der Geschichte, weiterhin nachgehen zu können.

Die Wettiner

Konrad der Große († 1157)

Im Jahr 1136 war der selbstbewusste Konrad, der zweite Sohn von Thimo († nach 1101), bereits mit den beiden Markgrafschaften Meißen und der Ostmark belehnt gewesen und wurde hierdurch einer der mächtigsten und angesehensten Fürsten des Heiligen Römischen Reiches. In seiner Regierungszeit erhielt seine Dynastie übrigens nach der Burg Wettin nördlich von Halle an der Saale den Namen „Wettiner“. Seine Gattin Luitgard, eine Tochter des schwäbischen Grafen Adalbert von Elchingen, die er vor 1119 geheiratet hatte, schenkte ihm folgende sechs Söhne: Heinrich, der bereits als Kleinkind verstarb, Otto (um 1125 - 1190), Dietrich († 1185), Dedo V. († 1190), Heinrich († 1181) und Friedrich († 1182), und folgende sechs Töchter: Oda (um 1137 Äbtissin zu Gerbstedt), Bertha (im Jahr 1190 Äbtissin zu Gerbstedt), Gertrud († um 1191), Adela († 1181), Sophia († um 1191) und Agnes († 1203). Letztere war Äbtissin des bedeutenden Reichsklosters von Quedlinburg von 1185 bis 1203. Konrads Tochter Gertrud wurde mit dem Grafen Günther II. von Schwarzburg, seine Tochter Adela in erster Ehe mit dem dänischen König Sven III. († um 1157) und in zweiter Ehe mit dem Grafen Adalbert von Ballenstedt und seine Tochter Sophia mit dem Grafen Gebhard von Burghausen verheiratet.

Im Jahr 1145 war Konrad wie so viele seiner adligen Zeitgenossen zu einer Pilgerfahrt nach Jerusalem aufgebrochen, von der er im April 1146 zurückkehrte. Seine Gattin war in der Zwischenzeit im Juni 1145 gestorben. Kurz vor seinem eigenen Tod am 5. Februar 1157 war er im November 1156 von seinen weltlichen Ämtern zurückgetreten, um als Laienbruder im Konvent auf dem Petersberg bei Halle, dem Hauskloster und der Grabstätte seiner Familie, das sein Bruder Dedo IV. zwischen 1124 und 1142 hatte erbauen lassen, für sein Seelenheil zu beten. Bevor er sich jedoch für immer von der Außenwelt zurückzog, regelte er noch die Nachfolge unter seinen fünf Söhnen. Sein Sohn Otto sollte die Markgrafschaft von Meißen, sein Sohn Dietrich die Markgrafschaft von der Ostmark, sein Sohn Dedo V. den Bezirk um Rochlitz und die Grafschaft Groitzsch, bei denen es sich um Herrschaften handelte, die Konrad für seine Dynastie in den Jahren 1143 bzw. 1135 erworben hatte, sein Sohn Heinrich die Grafschaft von Wettin und sein Sohn Friedrich die Grafschaft von Brehna erhalten.


Lese-/Videotipps:

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Anna von Sachsen – Gattin von Wilhelm von Oranien
124 Seiten, mit Stammtafeln und sw 64 Bildern, ISBN 978-1-9733-1373-1, 4. überarbeitete Auflage, € 7,80
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