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Ein neues Porträt von Leonardo da Vinci

Leonardo da Vinci

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Als Buch erhältlich:

Wer ist Mona Lisa? – Auf der Suche nach ihrer Identität
315 Seiten, 90 Abbildungen, €17.90

Neues Selbstporträt von Leonardo da Vinci gefunden!

Für mein Buch „Wer ist Mona Lisa? Auf der Suche nach ihrer Identität“ hatte ich mich nicht nur intensiv mit den Wappen, spezifischen Symbolen oder Emblemen und Farben der verschiedenen italienischen Dynastien gegen Ende des 15. Jahrhunderts und Anfang des 16. Jahrhunderts auseinanderzusetzen, sondern auch mit Hunderten von Bildbänden, in denen die herrlichen Porträts der Renaissance zu finden sind. Da von Letzteren über 95% unsigniert, undatiert und ohne Nennung des- oder derjenigen sind, die porträtiert wurden, blieb und bleibt es nicht aus, dass bei der Beantwortung der Frage, wer diese Bildnisse gefertigt hat, wann sie erstellt worden sind und wen sie abbilden, Fehler gemacht wurden und gemacht werden.

Das von mir entdeckte, neue Porträt von Leonardo da Vinci, das um 1475 - 1480 gefertigt wurde und das heute in Washington, The National Gallery of Art, zu finden ist, wurde zum Beispiel fälschlicherweise dem italienischen Maler Cariani († 1547) zugeschrieben, da dieser Künstler es liebte, seine Bildnisse mit einem ähnlichen Hintergrund wie in diesem Selbstporträt von Leonardo da Vinci zu versehen. Vermutlich diente jenem Letzteres sogar als Inspiration für seine eigenen Werke. Cariani darf sich jedoch, was die Qualität seiner Bildnisse betrifft, auf keinen Fall mit dem großen Meister Leonardo da Vinci vergleichen.

Nicht nur das Alter, in dem Leonardo da Vinci sich in seinem Porträt wiedergegeben hat, auch die Art und Weise seiner Kleidung deuten als Zeitpunkt für die Erstellung dieses Gemäldes auf die 70er Jahre des 15. Jahrhunderts hin. In den 70er Jahren beschäftigte sich der große Maler zudem auch besonders mit der künstlerischen Darstellung des Faltenwurfs von Stoffen. Außerdem schien unter den Schülern der Werkstatt des berühmten Malers, Bildhauers, Bronzegießers und Kupferstechers Andrea del Verrocchio († 1488) der Brauch geherrscht zu haben, sein Äußeres in einem Selbstporträt für die Nachwelt festzuhalten. So haben auch Leonardos Mitschüler, die Maler Pietro Perugino († 1523) und Lorenzo di Credi († 1537), Selbstbildnisse von sich gefertigt. Jene legten jedoch im Gegensatz zu Leonardo da Vinci keinen großen Wert auf ihre äußere Erscheinung und gaben sich mit schlichter Kleidung zufrieden. Von Leonardo da Vinci hieß es jedoch, dass er sehr genügsam mit seinen Speisen und Getränken gewesen wäre, aber großen Wert auf sein Äußeres – inklusive seiner Kleidung – gelegt hätte.

Abb. 1: Die Heilige Maria mit dem Jesuskind

Zudem gibt es – wie man der hervorragenden Kunstwebseite „Web Gallery of Art“ entnehmen kann, die von Emil Krén und Daniel Marx betrieben wird – ein Gemälde des großen Künstlers, das den Titel „Die heilige Maria mit dem Jesuskind“ (Abb. 1) trägt, welches den gleichen Malstil wie im obigen Selbstporträt aufweist. Vergleichen Sie bitte die Gestaltung der Landschaften im Porträt- und im Mariengemälde miteinander. Aber nicht nur Emil Krén und Daniel Marx schrieben dieses Mariengemälde Leonardo da Vinci zu. Die bedeutendsten Kunsthistoriker des 20. Jahrhunderts wie W.E. Suida (in: Leonardo und sein Kreis, 1929, S. 15ff), B. Degenhart (in: Rivista d'Arte, Vol. XIV, 1932, S. 237ff und S. 403ff), R. L. Douglas (in: Burlington Magazine, Vol LXXXI, 1942, S. 242ff), C. L. Ragghianti (in: Critica d'Arte, Mai 1954, S. 312), G. Coor (1960 verbal), L. H. Heydenreich (in: Encyclopedia of World of Art, Vol IX, S. 212), G. Dalli Regoli (in: Lorenzo dei Credi, 1966, S. 113 und S. 197), B.B. Fredericksen und F. Zeri (in: Italian Painting in North American Collections, 1972, S. 647) wiesen dieses Mariengemälde ebenfalls Leonardo da Vinci zu.

Nur die Kunsthistoriker der National Gallery of Art in Washington sind anderer Meinung. Sie schreiben dieses Gemälde nämlich Lorenzo di Credi zu. Dabei zeigt ein Vergleich mit Gemälden, die in der Tat von diesem Maler erstellt wurden, dass dessen malerische Fähigkeiten sich nicht mit denen des großen Meisters Leonardo da Vinci vergleichen dürfen. Selbst Fern Rusk Shapley, der von den Kunsthistorikern der National Gallery of Art in Washington im Jahr 1979 beauftragt worden war, einen Katalog über die italienischen Gemälde in der National Gallery of Art in Washington zusammenzustellen, hält sich mit seiner Kritik an der Zuweisung des Mariengemäldes an Lorenzo di Credi nicht zurück: „... yet suggestions of his (Leonardo da Vinci's) sensitivity of expression and delicacy of execution are generally recognized in the painting - such sensitivity and delicacy as cannot matched in any of Credi's documented work.“ (in: Fern Rusk Shapley: Catalogue of the Italian Paintings, Volume 1, Washington, National Gallery of Art 1979, S. 532).

Abb. 2: Porträts von Leonardo da Vinci

Werfen Sie nun bitte noch einen Blick auf die Abbildung 2, auf dem Sie bereits bekannte Darstellungen von Leonardo da Vinci finden, die von seinem Lehrer Andrea del Verrocchio († 1488), dessen Mitarbeitern Botticelli († 1510) und Francesco Botticini († 1498) und von seinen Freunden oder eigenen Schülern erstellt wurden (Abb. 2). Beachten Sie bitte die frappierende Ähnlichkeit des Porträts von Leonardo da Vinci rechts oben in Abb. 2 mit meinem gefundenen Selbstporträt!

Abb. 3: Leonardo da Vincis Vater Ser Piero da Vinci oder sein Lieblingsonkel Francesco da Vinci

Die Zeichnung (Abb. 3) jedoch, die mittlerweile leider als Selbstporträt von Leonardo da Vinci akzeptiert wird und die mit Recht bis ins 20. Jahrhundert hinein bezüglich der abgebildeten Person mit einem Fragezeichen versehen wurde, ist mit Sicherheit kein Selbstporträt des großen Malers, sondern zeigt dessen Vater Ser Piero da Vinci oder dessen Lieblingsonkel Francesco da Vinci. In „Leonardo - des Meisters Gemälde und Zeichnungen in 360 Abbildungen“, in dem diese Zeichnung mit dem Vermerk „angebliches Selbstporträt Leonardos“ versehen wurde, ist Folgendes zu lesen: „Stilistisch gehört das Blatt (das angebliche Selbstporträt von Leonardo da Vinci) der ersten Hälfte der neunziger Jahre (des 15. Jahrhunderts) an. Eine spätere Entstehungszeit ist nicht denkbar. Damit ist aber ausgeschlossen, daß es sich um ein Selbstbildnis des Künstlers handelt, denn der Dargestellte ist ungefähr siebzig Jahre alt, während Leonardo zu Beginn der neunziger Jahre ewas mehr als vierzig Jahre zählte...“ (in: Leonardo – des Meisters Gemälde und Zeichnungen in 360 Abbildungen. Reihe: Klassiker der Kunst in Gesamtausgaben. 37. Bd. Stuttgart und Berlin 1931, S. 398).

Leonardo da Vinci hatte nicht das Glück gehabt, dass gesegnete Alter seines Vaters und seines Onkels, die mit 80 Jahren verstarben, zu erreichen. Die Zeichnung zeigt aber einen Mann im Alter von 75 bis 80 Jahren. Verzichten wir daher auf die völlig unwissenschaftliche Erklärung einiger Kunsthistoriker und Biographen, dass Leonardo ein Mann gewesen wäre, der sehr schnell gealtert sei. Denn in den Aufzeichnungen von seinen Zeitgenossen finden wir sehr vieles über das Äußere des großen Meisters erwähnt, nur nicht letztere Bemerkung. Leonardo hat zudem von seinem Vater und/oder seinem Onkel mehrere Porträtzeichnungen angefertigt (Abb. 4, Abb. 5, Abb. 6, Abb. 7 und Abb. 8).

Abb. 4: Ser Piero da Vinci oder dessen Bruder Francesco da Vinci

Abb. 5: Ser Piero da Vinci oder Francesco da Vinci mit ihrer in ihrer Familie charakteristischen vorstehenden Unterlippe

Abb. 6: Ser Piero da Vinci, Leonardos Vater, oder Francesco da Vinci, Leonardos Lieblingsonkel

Abb. 7: Piero oder Francesco da Vinci (Zeichnung von Leonardo da Vinci)

Abb. 8: Piero oder Francesco da Vinci vermutlich als Vorlage für die Darstellung des Heiligen Petrus

Abb. 9: Der kleine, weiße Hund [großes Bild]

Zu guter Letzt muss jedoch noch etwas zum kleinen, weißen Hund gesagt werden, der sich neben Leonardo da Vinci auf einer Brüstung befindet und bei dem es sich entweder um seinen eigenen Hund oder den seines Meisters Andrea del Verrocchio handelt. Ein kleiner, weißer Hund ist auf einer Reihe von Gemälden aus der Werkstatt des Andrea del Verrocchio und seiner Mitarbeiter und Schüler zu finden. Auf der linken Seite der Abbildung 9 sehen Sie das Gemälde „Tobias und der Engel“ (Abb. 9), das von Verrocchio und Leonardo erstellt wurde. Der kleine Hund befindet sich, fast durchsichtig, zur rechten Seite eines Engels. Eine Vergrößerung dieses Ausschnittes, in der Mitte der Abb. 9, zeigt den kleinen Hund noch einmal in all seiner Schönheit. Leonardo soll für die Erstellung von dessen herrlichen Locken (wie auch bei dem Gemälde „Die Taufe von Jesus Christus“ für die Lockenpracht des linken Engels) verantwortlich gewesen sein (siehe das Buch: David Alan Brown: Leonardo da Vinci – Origin of a genius. New Haven and London 1998). Dieser kleine, weiße Hund erscheint auch in dem Gemälde von Francesco Botticini, einem Mitarbeiter von Andrea del Verrocchio, das den Titel „Tobias und die drei Erzengel“ trägt. In diesem Fall befindet er sich zur linken Seite des Erzengels Michael, der niemand anders als Leonardo da Vinci darstellt (rechtes Bild in Abb. 9).

Zeitgenossen, die den großen Künstler persönlich kannten, berichten zudem, dass Leonardo ein sehr großes Herz für Tiere besaß. So fand man ihn sehr häufig auf den Märkten in Mailand oder Pavia, um dort die in engen Käfigen eingesperrten Vögel zu kaufen. Mit Letzteren begab er sich außerhalb der Städte und schenkte ihnen die Freiheit zurück. Hunde und Katzen gehörten zudem zu seinem Haushalt, und es gibt unzählige Zeichnungen von ihm, in denen herumtollende kleine Hunde für alle Zeiten verewigt wurden. Und wie seine Zeitgenossen zu berichten wissen, gab es bei dem großen Meister – zumindest als er ein älterer Herr war – auf seinem Speisetisch keine Fleischgerichte mehr zu finden.

Wenn Sie einen Blick aus dem Fenster dieses Porträtgemäldes werfen, dann sehen Sie eine der schönsten Landschaften nördlich von Florenz: das Mugello, eine offene Beckenlandschaft mit kleinen Hügeln und hohen Bergen. In der Ferne können Sie das Städtchen Fiesole erblicken, in dem die reichen Florentiner ihre Sommerresidenzen besaßen, in die sie sich während der unerträglich heißen Sommermonate in Florenz begeben konnten. Einer von Leonardos Onkeln verfügte hier ebenfalls über Landbesitz. Wenn Leonardo da Vinci Florenz aufsuchte, dann war er häufig auch in Fiesole bei seinem Onkel zu finden, wo er in der Nähe, am Monte Ceceri, außerdem seine Flugexperimente unternahm.

Vielleicht ist dieses von mir gefundene Porträt von Leonardo da Vinci dasjenige, das von Giorgio Vasari in seinem Buch „Lebensgeschichten von 70 der berühmtesten Maler, Bildhauer und Architekten“ aus dem Jahr 1550 erwähnt wurde, als er über Francesco Melzi, dem sogenannten Lieblingsschüler und Erben des großen Meisters, Folgendes schrieb: „(Francesco Melzi), ein mailändischer Herr, der zu Lebzeiten Leonardos ein Kind von außergewöhnlicher Schönheit war und der von seinem Meister sehr geliebt wurde. Heute ist er ein schöner, liebenswürdiger, alter Mann, der diese Zeichnungen (seines Meisters) hoch schätzt und jene wie auch das Porträt des Leonardos – seligen Angedenkens – wie Reliquien behandelt.“ (in: Giorgio Vasari: Lives of seventy of the most eminent Painters, Sculptors and Architects, edited and annotated by E.H. and E.W. Blashfield and A.A. Hopkins. Vol. II. London 1897, S. 392).

Anmerkungen:

1: In vielen Biographien und auf vielen Webseiten ist leider immer noch zu finden, dass Leonardo da Vinci ein Linkshänder gewesen sei. Auch hierbei handelt es sich um eine falsche Vermutung, für die kein historischer Quellenbeweis vorgelegt werden kann. Leonardo da Vinci war ein Rechtshänder, der jedoch im Gegensatz zu vielen Rechtshändern auch in der Lage war, mit der linken Hand zu schreiben und grobe Skizzen anzufertigen. Zur Erstellung seiner Meisterwerke benötigte er jedoch seine rechte Hand. Die Hauptquelle für dieses historische Faktum ist Antonio de'Beatis, der als Sekretär des Kardinals Luigi d'Aragona am 10. Oktober 1517 Leonardo da Vinci in dessen neuen Unterkunft in der Nähe von Amboise aufsuchte. Zum großen Glück für uns Historiker hielt Antonio de'Beatis alles, was er sah und hörte, in seinem Tagebuch für die Nachwelt fest. So lesen wir über seinen Besuch bei Leonardo da Vinci Folgendes: „Am 10. Oktober 1517 begaben sich Monsignor (der Kardinal Luigi d'Aragona) und der Rest von uns in die Umgebung von Amboise, um dem Herrn Leonardo da Vinci, dem Florentiner, einen Besuch abzustatten... der hervorragendste Maler unserer Zeit zeigte seiner Eminenz dem Kardinal drei Gemälde; eines von einer gewissen florentinischen Dame (Pacificia Brandano oder Isabella Gualanda), es handelt sich hierbei um ein Porträt, dass auf Bitten des verstorbenen Giuliano de'Medici erstellt wurde; das andere von einem jugendlichen Heiligen Johannes dem Täufer; und das dritte von einer Heiligen Maria mit ihrem Kind, die auf dem Schoß der Heiligen Anna sitzt. Letzteres halte ich für das Perfekteste von allen. Man kann in der Tat (leider) keine weiteren guten Arbeiten mehr von ihm erwarten, da eine gewisse Lähmung (ein Schlaganfall) seine rechte Hand unbrauchbar gemacht hat. Aber er hat einen Schüler, einen Mailänder, der ganz gut malt. Und obwohl der Herr Leonardo nicht mehr in der Lage ist, mit der Sanftheit oder Lieblichkeit zu malen, die charakteristisch für ihn gewesen ist, so kann er doch noch immer grobe Skizzen entwerfen und andere instruieren...“ (in: Ludwig Goldscheider: Leonardo da Vinci. London und New York 1944 (2. Auflage), S. 20).

2: Möchten Sie gern wissen, wie Leonardo da Vinci als alter Mann ausgesehen hat, dann schauen Sie sich folgendes Bild an: Abb. 10. Albrecht Dürer jun., der ein großer Fan von Leonardo da Vinci war und jenen im Jahr 1506 zum letzten Mal gesehen hatte, verewigte ihn in seinem berühmten Gemälde „Die vier Apostel“ als Apostel Paul: Abb. 11. Und so stellte sich Leonardo da Vinci mit seiner großen Liebe und Gattin, der mailändischen Herzogin Isabella von Aragon, selbst dar: Abb. 12

Abb. 10: Leonardo da Vinci

Abb. 11: Die vier Apostel: Melanchthon (als Apostel Johannes), Galeazzo da Sanseverino (als Apostel Petrus), Martin Luther (als Apostel Markus) und Leonardo da Vinci (als Apostel Paul) (von links nach rechts) – Leonardo da Vinci leiht dem Apostel Paul, der eine Halbglatze besitzt, sein Antlitz – das heißt nicht, dass Leonardo da Vinci in Wirklichkeit ebenfalls eine Halbglatze besaß – wie er als alter Mann aussah, zeigt Abb. 10

Abb. 12: Leonardo da Vinci und Isabella von Aragon als zwei Apostel im berühmten Fresko des großen Malers: Das Letzte Abendmahl


Folgenden offenen Brief habe ich am 6. August 2007 an die National Gallery of Art in Washington geschickt:

Dear Mr. Hand,
regarding the following two further portraits at the National Gallery of Art:
“A Young Woman and her little Boy”
and
“Portrait of a Man with a Dog” I feel compelled to write to you again.

The first painting “A young woman and her little boy” shows the eldest legitimate daughter of Cosimo de’ Medici and his wife Eleonora of Toledo, Maria de’ Medici (1540-1557), and her little brother Antonio (1544-1548). The painting was made around 1557. Please have a look at my family-tree of the Medici in Pictures, which is already used in the Medici Archives and the Medici Project in Florence.

As I mentioned to you before, there is no problem to assign the portraits of the members of the high nobility to the respective members of the dynasties, once you have familiarized yourself with the history of the costume, the dynasties themselves and their emblems and symbols.

Regarding the second painting, “Portrait of a Man with a Dog”, wrongly attributed to Cariani, I have written many e-mails to your Gallery since 2004, but I never received an answer. Dear Mr. Hand, you may not be aware of it, but let me assure you, the National Gallery of Art is in possession of the only known self-portrait of Leonardo da Vinci! It is a pity that this painting has disappeared in your archives and does not receive the attention it deserves.

I wonder why that is. Who is responsible for the false attribution of this painting to Cariani? What facts is it based upon? I would like to challenge that person for a discussion on that attribution. I know I am right and I can prove it. I can provide a large number of facts and not just speculations which make it clear that the depicted is the great Leonardo himself. Please note that for a serious discussion on this matter it is essential to be familiar with the history of the costume, the history of the Renaissance and their dynasties, especially the Visconti and Sforza in Milan, the life of Leonardo da Vinci and the emblems and symbols of the high nobility in Italy.

Please, read the following article regarding this painting of yours on my website.

Kind regards, Maike Vogt-Lüerssen

8. August 2007: Ich habe von Herrn Hand eine erste Antwort erhalten:

„Dear Maike Vogt-Lüerssen,
Thank you for your e-mail. I have forwarded it to our curator of Italian paintings, David Alan Brown, who will, I hope, soon answer you.“


Bitte um Unterstützung!

Wenn Sie der gleichen Meinung sind wie ich, dass es sich hier um ein Selbstporträt des großen Malers und Universalgenies Leonardo da Vinci handelt, dann unterstützen sich mich bitte mit Ihrer Email, damit dieses Gemälde, das laut eines Mitarbeiters der National Gallery in Washington in einem schlechten Zustand ist, endlich als das anerkannt wird, was es ist: die treueste Wiedergabe der äußeren Gestalt dieses einzigartigen Menschen Leonardo da Vinci. Schreiben Sie mir!

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Dieser Artikel ist auch verfügbar in den folgenden Sprachen:

Die Übersetzungen ins Französiche und Spanische sind von Alexander Carril vorgenommen worden, dem ich hiermit noch einmal für seine großartige Hilfe recht herzlich danken möchte!